Plange-Mühle
Baukategorie Gastronomie und Vergnügung, Beherbergung, Öffentliche und private Verwaltung, Bauten für Handel oder Gewerbe
Baustil 1830-1945 Historismus/Neuklassizismus, 1920-1960 Neue Sachlichkeit/Bauhaus/Internationaler Stil, 1945-jetzt Moderne, 1945-1975 Nachkriegsmoderne, 1950-1980 Brutalismus, 1970-jetzt High-Tech-Architektur
Beschreibung Medienhafen

Plange-Mühle, Umbau Ingenhoven Overdiek und Partner
2003
Neben dem Architekturbüro Ingenhoven haben auch die Toten Hosen ihr Hauptquartier in der Plange-Mühle.

Die Umstrukturierung des nördlichen Zollhafengebiets erfolgte bereits in den Achtzigern mit Bau des Rheinturms, des Landtags NRW und dem Sitz des WDR Landestudio Düsseldorf. In den Neunzigern wurde im Bereich des Handelshafens die Ansiedlung von Unternehmen der gerade boomenden Medienbranche gefördert. Die Nachfrage wurde überschätzt, die leerstehenden neuen Bürogebäude wurden von anderen Unternehmungen bezogen. Die Bezeichnung Medienhafen blieb aber erhalten. Die Gastronomie erkannte früh das touristische Potential des Gebiets und lockt mit einem großen Angebot Touristen aus nah und fern. Architektonisch stellte und stellt das Gebiet eine Spielwiese nationaler und internationaler Architekten dar. Frank O. Gehry setzte mit seinem "Neuen Zollhof" ein dekonstruktivistisches Ausrufezeichen und für Düsseldorf ein neues Wahrzeichen. In manchen Augen wirkt der Medienhafen etwas bunt und schrill, typische Solitärarchitektur steht dicht gedrängt beisammen und stiehlt sich gegenseitig die Schau. Gängige Klischees über Düsseldorf und seine Bewohner werden hiermit bedient: extravagant und schillernd, jeder macht sein Ding und will den anderen überstrahlen.

Architekturführer Medienhafen der Architektenkammer NRW:Architekturfuehrer_Medienhafen_Version_Internet.pdf

Stadtteil Hafen
Aufnahmeort Bremer Straße
Aufnahmezeitpunkt 21.09.2006 18:30 h
Favorit Ja